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Zu Fuß über die Alpen 2003 • Von Oberstdorf nach Meran
 
850 m    
Von Oberstdorf zur Kemptener Hütte - Gehzeit ca. 3 Std.

Am 05.07.2003 um 11.00 Uhr sind alle 14 Teilnehmer da, wir starten mit zwei kleinen Bussen Richtung Spielmannsau (1070 m), unserem Ausgangspunkt der Tour. Dort angekommen steht gleich jeder mit Rucksack und Teleskopstöcken am Anschlag kampfbereit, um den vor uns liegenden 850 Höhenmetern die Stirn zu bieten. Los geht's! Hier und da nieselt es etwas, was aber das Laufen nicht weiter behindert, da wir sowieso nach wenigen Höhenmetern schwitzen, was das Zeug hält. Der Aufstieg ist sehr angenehm, wir steigen das erste Stück durch dicht bewachsenen Wald, der sich wie ein Dschungel präsentiert.

Erwin läuft ein gutes Tempo, nicht gerade sehr schnell, aber dafür auf lange Zeit hin konstant. Mir gefällt dies die ganze Tour durch, man powert seinen Körper nicht unnötig aus und findet einen guten Rhythmus. Nach der geschafften ersten Hälfte machen wir an einem kleinen Gebirgsbach eine kurze Trink- und Powerriegel-Pause, um dann gestärkt weiter zu gehen.

Der zweite Teil des Aufstieges geht auf einem schmalen Weg am Rande einer Schlucht entlang. Die Aussicht ist herrlich. Nach 3,5 Std. Wandern sehen wir auch schon rechts über uns die Kemptener Hütte (1846 m). Die 850 Höhenmeter Aufstieg waren länger als ich dachte. Man muss berechnen, das man ja auch noch einen Rucksack mit ca. 10 kg tragen muss.

Dort oben angekommen, werden auch gleich die Zimmer verteilt. Wir schlafen alle zusammen im Muttler Lager. Einer neben dem anderen. Aber dank Oropax kein Problem. Informationen zur Hütte findet Ihr im übrigen unter Infos! Nach einem Kaffee und einem kurzen Spaziergang gibt's auch schon Abendessen. Ich geniesse ein Putenschnitzel mit Spätzle in Curry Sauce - lecker! Der Abend findet in gemütlicher Runde statt. Erwin erklärt uns nach dem Abendessen an Hand seiner E5 Karte die nächste Tagestour und was uns so erwartet.

Der Blick nach draußen präsentiert uns eine herrliche Gebirgslandschaft mit blauem Himmel. Es reißt auf! Von nun an sollen wir eine Woche lang herrlichstes Bergwetter bekommen.

Um 22.00 Uhr ist Zapfenstreich. Ich brauche auch nicht sehr lange, um tief und fest zu schlafen. Die Nacht ist sehr ruhig. Durchschlafen ist aber dann doch nicht angesagt, ab 2.00 Uhr wird bis 5.20 Uhr die Nacht durchgedöst.

       
950 m 850 m
Von der Kemptener- zur Memminger Hütte - Gehzeit ca. 6 Std.
Um 5.20 Uhr beginnt ein neuer Tag. Im Waschraum wache ich erst richtig auf - sich bei eiskaltem Wasser zu waschen ist nicht gerade eine Wohltat. Frisch abgekühlt wird dann wie jeden Tag der Schlafsack gerollt und der Rucksack gepackt. Um 6.45 Uhr gibt's dann ein zünftiges Frühstück mit Marmelade, Salami, Käse, Honig und Nutella. Pünktlich wie geplant brechen wir um 7.30 Uhr Richtung Österreich auf.

Bereits eine Std. später passieren wir die Landesgrenze. Noch einmal ein Blick zurück und auf geht's in ein neues Tal mit herrlicher Aussicht auf die Lechtaler Alpen. Nach ca. 3 Std. angenehmem Abstieg sitzen wir auf der Terrasse des Gasthof Bären und lassen uns bei Sonnenschein eine Knödelsuppe auf der Zunge zergehen.

Vom Gasthof Bären aus geht es dann mit einem kleinen Bus zum Einstieg der Memminger Hütten. Wir fahren ca. 18 km durch das Lechtal. Grundsätzlich kann man diese Strecke auch laufen, der Weg führt aber nur an einer Straße entlang und ist nicht gerade interessant.

Am Einstiegspunkt angekommen, werden unsere Rucksäcke mit der Lastenseilbahn zur Hütte gefahren. Dies erleichtert uns natürlich das Wandern zur 2245 m hoch gelegenen Memminger Hütte. Auch dieser Aufstieg ist nicht zu unterschätzen. Um ca. 15.00 Uhr haben wir den 800 Höhenmeter Anstieg erfolgreich hinter uns. Bei einem guten Stück Kuchen und einem Kaffee auf der Terrasse der Hütte sehen wir auch schon den Weg zur Seescharte. Diese soll am nächsten Tag unser höchster Punkt sein. Der Weg sieht von weiten schon sehr vielversprechend aus.

Nachdem Erwin mit den letzten die Hütte erreicht hat, bekommen wir wieder unser Schlaflager zugewiesen. Wir schlafen heute Nacht zu sechst in einem sehr gemütlichen Zimmer. Überhaupt ist die Memminger Hütte sehr zu empfehlen. Die Schlaflager, Waschräume, WC`s und Trockenräume sind neu und sehr gelungen gebaut.

Um 17.45 Uhr gibt`s bereits Abendessen. Mit einer Suppe als Vorspeise, Gulasch als Hauptgericht und einer süßen Nachspeise im Bauch brechen wir an diesem Tag noch einmal zum Gipfel auf. Wie die Verrückten rennen wir in nur 20 Minuten auf den 2412 m hohen Seekogel um den Sonnenuntergang zu bewundern. Was für eine herrliche Aussicht!

Zurück auf der Hütte erklärt uns Erwin, dass wir am nächsten Tag die härteste Tagesetappe der Alpenüberquerung vor uns haben (er sollte damit auch wirklich recht behalten). Wir müssten auf jeden Fall um 5.00 Uhr aufstehen, um 6.00 Uhr frühstücken und um 6.30 Uhr gehe es dann weiter - erklärt Erwin. ...na dann gute Nacht!
       
450 m 2100 m
Von der Memminger Hütte - zur Lacher Alm - Gehzeit ca. 9 Std.

5.00 Uhr, der Wecker klingelt. Auf geht's in den Waschraum. Haare waschen ist auch an diesem Tag "a Gewerch". Das Wasser ist arschkalt. Um 6.00 Uhr frühstücken wir mit Kaffee, Brot, Marmelade, Salami und Käse, anschließend starten wir bei herrlichem Sonnenschein in einen neuen anstrengenden Tag.

Wir brauchen mit gemächlichen Tempo ca. 1 Std. und 30 Min bis zu Seescharte. Nach einem kurzen steilen Stück stehen wir genau auf dem Grat. Der Blick ins Inntal und zurück ist einfach gigantisch. Vor uns präsentiert sich die Silberspitze von seiner schönsten Seite. Jetzt kommt nach einer kurzen Pause ein mächtiger Abstieg.

Wir laufen und laufen Berg ab, aber die Höhenmeter wollen einfach nicht weniger werden. Um 10.00 Uhr kommen wir an einer unbewirteten Alm vorbei, wir machen kurz Rast, trinken einen Schluck und vernichten dazu einen Powerriegel. Eine Stunde weiter den Berg hinab, treffen wir dann auf eine kleine Hütte. Der Wirt verköstigt uns während einer Stunde Pause mit Speckbrot und frischer Milch, wer möchte, bekommt natürlich auch ein Bier.


Auf geht's, weiter Berg ab. Wir wollen hinunter nach Zams. Nach einer Weile sieht man im Tal schon die Nachbarortschaft Landeck. Der Abstieg zieht sich wie Kaugummi, nach einer weiteren Stunde Abstieg sieht man, wie auf einer Eisenbahn so klein, die Häuser von Zams. Noch eine Kurve und noch eine Kurve... hallo, wir wollen nach unten. Um 14.30 Uhr haben wir es endlich geschafft. Wir sitzen alle fix und fertig an einem kleinen Brunnen und schieben uns mal wieder einen Powerriegel zwischen die Zähne. Dazu gibt es frisches Brunnenwasser. Nach 10 Minuten Rast geht's weiter zur Seilbahn, diese bringt uns gleich wieder auf eine Höhe von ca. 2000 Meter. Oben am Berg machen wir noch einmal 5 Minuten Pause.

Erwin erklärt uns, das es nur noch ein paar mal um die Ecke geht und schwups sind wir da. DENKSTE, wir laufen und laufen und stehen nach ca. 2 Stunden Gehzeit mitten in einem Moor. Da macht das Laufen nach einem solchen Tag erst richtig Spaß. Wir müssen den letzen Weg von einem Grasbüschel zum nächsten springen, um zu vermeiden, dass wir bis zu den Knien im Wasser stehen. Da kommt Freude auf :-)

Um 18.45 Uhr ist es endlich so weit, wir sitzen vor der Larcher Alm. So, jetzt erst einmal die Schuhe ausziehen. Oh weh, meine beiden Zehen sind blau, und eine Blase hab ich mir auch noch gelaufen. Egal, irgendwie muss es ja weiter gehen, bis Meran ist es eben noch weit.

Die Larcher Alm bietet einem Wanderer einen unvergesslichen Service: es gibt eine warme Dusche. Was für eine Freude nach diesem Tag. Und anschließend setzt die Wirtin der Alm noch eins drauf: es gibt Kasnocken mit Salat. Hmmm, was für ein Gaumenschmaus.

Nach einem gemütlichen Abend (für den ein oder andern war er auch etwas länger) geht's ab ins gemütliche Bett unterm Dach.

       
1000 m 1000 m
Von der Larcher Alm zur Braunschweiger Hütte - Gehzeit ca. 5 Std.

6.00 Uhr, guten Morgen liebe Zehen, seid Ihr auch schon wieder da. Nix wie raus an die frische Luft. Draußen angekommen, zeigt sich auch an diesem Tag die Bergwelt von ihrer schönsten Seite. Wir frühstücken bei Sonnenschein mit selbstgemachten Käse, Kuchen und guter Wurst auf der Terrasse der Larcher Alm. Was für ein gelungener Start in den Tag.

Um 8.30 Uhr geht's auch schon wieder weiter. Wir gehen ca. 500 Höhenmeter Berg ab Richtung Wenns. Der Weg ist breit und nicht weiter spektakulär. In Wenns angekommen, warten wir auf einen Linienbus, der uns nach Mittelberg zur Materialseilbahn der Braunschweiger Hütte bringen soll. Nach einer halben Stunde Aufenthalt an der Bushaltestelle (sitzen! *g*) geht's dann mit dem Bus auch gleich weiter.

In Mittelberg angekommen, gehen wir gemütliche 30 Minuten Richtung Materialseilbahn Braunschweiger Hütte. Wir schicken unsere Rucksäcke Richtung Hütte und stärken uns vor dem Anstieg noch einmal mit einer guten Knödelsuppe.

Die nächsten 2,5 Stunden gehen wir den wohl schönsten Weg der ganzen Tour nach oben. Unser Ziel an diesem Tag ist die 2748 Meter hoch gelegene Braunschweiger Hütte. Der Weg führt vorbei an einem mächtigen Fluss und Wasserfall, der seinen Ursprung in der Ötztaler Gletscherwelt hat. Die Aussicht auf die umliegende Bergwelt ist umwerfend. Je höher wir kommen, um so beeindruckender zeigen sich die Ötztaler Gipfel.

Die Braunschweiger Hütte hat mir persönlich auf der ganzen Tour am besten gefallen. Nicht wegen der Ausstattung oder dem guten Essen, sondern viel mehr wegen der Lage und dem beeindruckenden Panorama, das die Hütte von seiner Terrasse aus bietet.

Um 18.30 Uhr gibt's wie jeden Abend ein drei Gänge-Menü, das sich sehen lassen kann. Heute hab ich aber keine Zeit zum gemütlichen Essen oder Labern. Ich muss so schnell wie nur möglich wieder nach draußen. Den Sonnenuntergang in dieser Bergwelt muss ich einfach mit meinem Foto festhalten. Was für ein Farbenspiel!


Nachdem die Sonne verschwunden ist, wird bis 22.00 Uhr in lusterer Runde noch ein Plausch gehalten. Dann geht's ab in die Federn. Heute Nacht schlafen wir zu fünft in einem Zimmer.

       
300 m 1100 m
Von der Braunschweiger Hütte nach Vent (Ötztal) - Gehzeit ca. 6 Std.
Die Nacht auf der Hütte war sehr ruhig, ich hab fest und gut geschlafen. Um 6.00 geht's weiter, das kalte Wasser zum Waschen wartet schon auf mich. Bevor wir um 7.15 Uhr bei 2 C° aufbrechen, gibt's noch ein gutes Frühstück zum Auftakt des Tages.

Wir wandern die erste Stunde Berg auf und blicken eine letztes Mal auf einer Höhe von 3.000 Metern zurück auf die Gipfelwelt der Ötztaler Alpen. Ohne Worte... Überwältigend! Weiter geht's über den Gletscher und ein Geröllfeld Richtung Venter Höhenweg.

Wir stärken uns noch kurz an einer Liftanlage mit Restaurant und starten dann Richtung Vent durch. Der Höhenweg ist schön zu laufen, die Aussicht der gegenüber liegenden Bergketten macht auch diesen Tag zu einem Panoramaerlebnis. Der Weg nach Vent zieht sich ganz schön. Höhenmeter nach unten macht man erst kurz vor Vent gut. Die ersten ca. 2 Stunden geht's mehr oder weniger auf einer Höhe dahin.

Um die Mittagszeit liegen wir eine halbe Stunde in der Sonne und gönnen unseren Füßen eine Pause. Meine bräuchten da schon ein paar Minuten mehr. Die Fußzehen schmerzen wie verrückt. Meine Nägel stehen nach oben ab und sind total blutunterlaufen. Jeder Schritt tut weh. Aber jegliches Gejammere hilft mir auch nicht weiter. Nach Vent bzw. Meran muss ich sowieso. Also, weiter geht`s.

Um 14.30 Uhr stehen wir vor unserem heutigen Tagesziel. Nach einem Skiwasser, einem Kaffee und einem Apfelstrudel in unserem heutigen Quartier, dem Hotel Post, mache ich mir schon langsam Gedanken, wie ich meine Fußzehen über den nächsten letzten Tag retten werde. Ich hoffe, mit genügend Pflaster wird's gehen.

Der Großteil unserer Gruppe verbringt den Nachmittag im Wellnessbereich des Hotels und lässt es sich dabei richtig gut gehen. Nach den letzten Tagen hat sich dies aber auch jeder verdient.

Um 19.00 Uhr gibt`s dann was zu Essen. Wir werden vorab von einem köstlichen Salatbuffet überrascht. Nachdem wir uns mit Obst und Gemüse Appetit geholt hatten, kommt der Kellner mit einem warmen köstlichen Braten. Als wir anschließend auch noch das Dessert verdrückt haben, können wir mit vollen Magen zum relaxten Teil übergehen.

Wir verbringen noch alle einen gemütlichen Abend im Hotel Post und runden auch diesen sonnigen gelungenen Tag mit einem guten Wein oder einem Glas Bier ab. Um 23.00 Uhr ist dann für mich Zapfenstreich. Ich muss meine Zehen noch moralisch auf den nächsten Tag vorbereiten... Gute Nacht!
       
1100 m 1200 m
Von Vent (Ötztal) zum Vernagt Stausee - Gehzeit ca. 7 Std.

Wie an jedem Tag, wachen wir auch vor unserer letzten Etappe bei blauen Himmel und sommerlichen Temperaturen auf. Um 7.30 Uhr gibt's in unserem Hotel Post ein üppiges Frühstück. Wir geniessen das Buffet und lassen es uns bei Kaffee und Orangensaft noch einmal richtig gut gehen.

Um 8.30 Uhr brechen wir dann zu unserer letzten Tour auf. Der Anstieg zur 500 Meter höher liegenden Martin-Busch-Hütte ist sehr angenehm. Man genießt auf einem breiten Wanderweg die herrliche Aussicht auf den Similaun und seine Nachbarn. Auf der Martin-Busch-Hütte angekommen, stärken wir uns auf der Terrasse und baden in herrlich warmer Sommersonne.

Pünktlich um 11.00 Uhr starten wir zur Similaun Hütte (3019 m) durch. Nach nur wenigen Metern ist die Hütte auch schon als kleiner Punkt am Horizont zu sehen. Wir gehen gemütlich über ein Geröllfeld, reden noch einmal über Gesehenes, Erlebtes und wie schön die ganze Woche war.... Nach nur einer Stunde stehen wir bereits mit einem Bein auf dem Similaungletscher. Wie die Enten laufen wir auch das letzte Stück bis zur Hütte hinter Erwin her.

13.00 Uhr, wir haben es geschafft! Ab jetzt geht's nur noch Berg ab. Auf der Hütte angekommen, wird erst mal was gutes Italienisches gegessen. Meine Spaghetti Bolognese lasse ich mir so richtig schmecken.

Pohhh... bin ich voll gefressen. Nix wie raus, draußen vor der Hütte genieße ich, bevor es Berg ab geht, noch ein paar Minuten die herrliche Aussicht auf die Ortler Gruppe im Süden.

Da liegt er nun, der Vernagt Stausee. Bei all meinen Vorbereitungen, beim Schmökern in Büchern oder beim Lesen im Internet habe ich ihn stets auf der letzten Seite gefunden. Nun stehe ich genau über ihn. Der endgültige Beweis, wir haben es geschafft. Der Abstieg ist recht angenehm, das obere Stück ist etwas steil, aber nicht weiter problematisch. Das untere Drittel geht so dahin.

Am 10.07.2003 um 16.00 Uhr haben wir es geschafft. Wir sitzen bei einem gemütlichen Radler auf der Terrasse eines Bergbauern-Gasthofes direkt am Vernagt-Stausee. Nach einer gemütlichen Rast laufen wir zum Stauseeparkplatz, steigen in den Bus ein und fahren die letzten paar Meter bis nach Meran ins Hotel. Dort angekommen, werden schnell die Zimmer verteilt und ab geht's in die Dusche.

Abends wird im Hotel gut gegessen, Erwin, unser Bergführer, und Hans, unser Gruppen-Opa, halten noch eine kurze Rede über unsere erfolgreiche Woche. Von Erwin bekommen wir sogar noch eine Urkunde überreicht. Hätten wir keine Ohren, würden wir jetzt wohl alle im Kreis grinsen!

Nach dem es im Hotel nichts mehr gibt, beschließen wir den Abend in einem Meraner Biergarten zu beenden. ...Was für ein gemütlicher Abend! - Gute Nacht!

       
       
Mit dem Bus von Meran zurück nach Oberstdorf
Am nächsten Tag brechen wir um 7.15 Uhr mit dem Bus Richtung Oberstdorf auf. Über die Fahrt kann ich nicht viel schreiben, da ich fast die ganze Zeit von der Bergtour geträumt habe. Pünktlich am 11.07.2003 um 13.00 Uhr sind wir wieder in Oberstdorf. Am liebsten würde ich mich gleich wieder bei der nächsten Gruppe mit anstellen :-)

Naja, alles hat einmal eine Ende. Nach einer herzlichen Verabschiedung geht dann jeder wieder seinen eigenen Weg.

Also dann, wir sehen uns in den Bergen wieder...

Bis dahin - Berg heil!
 
© Jörg Jahn • post@world-pictures.de