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Italien 2004 • Rom - die Ewige Stadt
 

Gleich nach unserer Ankunft in Rom, am Bahnhof Termini, geht's zum Hotel Altavilla. Dieses ist keine 500 Meter vom Bahnhof entfernt und leicht zu finden. Alles lief wie am Schnürchen, wir haben vom Flughafen bis zu unserem Hotel keine halbe Stunde gebraucht. Im Hotel angekommen, wird schnell das Gepäck auf unser Zimmer gebracht und ab geht's in die Stadt. Unser eigentlich sehr schönes Zimmer, haben wir eher selten zu sehen bekommen, da wir uns den ganzen Tag, bis in die späte Nacht hinein, in der Stadt aufgehalten haben.

So, jetzt sind wir hier - das warten hat eine Ende. Auf geht's zur abendlichen Erkundungstour. Wir machen uns gemütlich auf den Weg zur Piazza Navona, wo wir den Abend mit einem guten Essen und einer Flasche Wein verbringen wollen. Auf dem Weg dorthin schauen wir gleich mal am Platz der Republik, am Kapitol und dem Forum Romanum vorbei. Wir müssen nicht einmal einen Umweg gehen, alle diese gigantischen Monumente liegen direkt auf dem Weg dort hin.

Auf der Piazza Navona angekommen, stillen wir erst einmal unseren Hunger an einem der zahlreichen Restaurants um den Platz. Es gibt nichts schöneres, als etwas Gutes zu speisen und dabei das Treiben auf dem Platz zu beobachten. Es ist mittlerweile dunkel geworden, der Platz ist traumhaft beleuchtet und von Menschenmassen belagert. Die Maler und Künstler der Stadt haben ihre Verkaufsstände aufgebaut und auch alle anderen Arten der Kunst, wie Stunden lang steif stehende Menschenfiguren sind auch an ihrem Platz. Es ist das Italienische Lebensgefühl pur was einem an diesem Ort vermittelt wird.

Jetzt ist der Punkt gekommen, wo ich nicht mehr widerstehen kann. Ein Bild muss her - ich möchte mir eine bleibende Erinnerung an dieses Wochenende mitnehmen. Nach einer Weile werde ich auch fündig. Es ist ein Ölbild - von dem Platz, der mir so gut gefällt. Ab jetzt werde ich jeden Tag, an dem ich in meiner Wohnung durch den Flur gehe, an dieses Wochenende, durch den in Öl erstarrten Piazza Navona an der Wand, erinnert. Ein klein wenig Italien für Zuhause!

Wir (ich) können es kaum erwarten, auch noch ein zwei andere Sehenswürdigkeiten gleich bei Nacht noch zu besuchen, so beschließen wir, noch kurz beim Petersdom, der Engelsburg und dem Panteon vorbei zu schauen. Es hat sich gelohnt - bei Nacht sieht alles noch viel gigantischer aus, als am Tag.

So, jetzt reicht es aber - für den halben Tag haben wir genug gesehen. Wir gehen wie die müden römischen Krieger Richtung Hotel und verbringen dort eine ruhige und gute Nacht.

Wähhhh... guten Morgen! Gleich früh am Tage sind wir schon wieder auf dem Weg: Sehenswürdigkeiten in uns aufsaugen. Auf dem Weg zum Petersdom wird erst einmal in einem kleinen Kaffee gefrühstückt. Nach einem guten Stück Gebäck und einer guten Tasse Kaffe stehen wir direkt auf dem Petersplatz. Unglaublich, diese Dimensionen, da bleibt man gerne eine Minute stehen und lässt erst einmal alles auf sich wirken. Bevor wir uns den Dom von innen ansehen, möchten wir erst einmal auf die Kuppel und uns die Stadt von oben ansehen. Gesagt getan, nach einer Weile anstehen am Lift und 320 Treppen nach oben sind wir am höchsten Punkt Roms angekommen. Ein wahnsinnige Aussicht bietet sich einem hier über die Stadt, den Vatikan und den Petersplatz. Die Zeit, um sich die Stadt einmal von oben anzusehen, sollte man sich auf jeden Fall nehmen.

Unten im Petersdom angekommen, wird man fast erschlagen, so reich an Kunst und Größe ist dieses Gebäude. Ich könnte dort Stunde um Stunde verbringen. Wir steuern als erstes direkt auf die PIETA von Michel Angelo zu. Für mich, eine unvorstellbare Arbeit, die der Herr hier abgeliefert hat. Nach einer ausgiebigen Runde in der größten Kirche des Christentums, sind wir platt. Wir haben uns eine Pause verdient. Auf dem Weg in Richtung Pantheon machen wir Rast in einer kleinen Pizzeria. Gemütlich im Schatten, gönnen wir uns eine kühle Cola, eine knusprige Pizza und ein wohlschmeckendes Eis.

So, weiter geht's - über den Piazza Navona - direkt zum Pantheon. Dort angekommen, sind wir ein klein wenig enttäuscht. Im inneren des Gebäudes, steht ein riesiges Gerüst. Die gesamte Deckenkonstruktion wird restauriert. Ja, ich weiß, dass muss auch sein... aber doch bitte nicht ausgerechnet dann, wenn ich es besichtigen möchte :-)

Vom Pantheon aus gehen wir weiter in Richtung Fontana di Trevi. Der Platz am Brunnen ist restlos von fotohungrigen Touristen belagert. Er ist aber auch schon verdammt schön, dieser vom Geld beschmissene Brunnen. Bevor wir weiter zur Spanischen Treppe gehen, gönnen wir uns noch ein paar Minuten am Brunnen.

Die Spanische Treppe... das ist Italien pur. Wir verwöhnen uns auf der Treppe mit einem kühlen Becks und einer Tüte Chips - dabei werden die an uns vorbei ziehenden Menschen beobachtet - gibt es was schöneres, frage ich mich?

Am Abend sitzen wir in einem kleinen Restaurant in einer Gasse zwischen Fontana di Trevi und dem Pantheon. Es wird wieder einmal köstlich italienisch gespeist.

So, jetzt haben wir noch ein letztes mal die Chance, Nachtaufnahmen von dieser Stadt zu knipsen. Als Fotoobjekt soll uns heute die Imperiale Gedenkstätte Modell stehen. Dort angekommen legen wir uns gleich mal auf die Wiese in der Mitte der Piazza Venezia. Schuhe runter, Strümpfe weg und einfach nur da liegen - puh ist das angenehm. Warm ist es allemal noch - wir lassen den Abend ausklingen und machen noch einige Nachtaufnahmen zum Abschluss des Tages.

Tja, so ist es mit einer kurzen City-Tour. Unser Abreisetag hat bereits das Licht des Tages erblickt. Wir schauen früh am Morgen noch einmal am Forum Romanum vorbei und statten dem Coloseum einen Besuch ab. Trommelmusik klingt durch die Gassen Roms - eine columbianische Gruppe scheint einen Anlass zum Feiern zu haben! Hier ist einfach jeden Tag etwas geboten.

Am Nachmittag machen wir uns bereits wieder auf den Weg zum Flughafen. Was wir zu diesem Zeitpunkt noch nicht Wissen ist, dass unser Flugzeug wegen Streiks in Spanien fest sitzt und wir erst spät in der Nacht wieder Zuhause ankommen werden. Stundenlanges warten am Flughafen steht uns bevor - aber das gehört einfach zu einer Reise dazu. Man sitzt am Boden des Flughafens, breitet seinen Sachen aus und prüft einstweilen sein Fotomaterial auf dem Display der Kamera.

Zuhause braucht man erst einmal ein paar Tage, um diese gewaltige Stadt zu verarbeiten. Italien und - vor allem Rom - wird mir bis zum nächsten Besuch fehlen, aber zum Glück habe ich ja mein Bild, dass mich jeden Tag an dieses unvergessliche Wochenende erinnert.

 
© Jörg Jahn • post@world-pictures.de