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USA 2012 • New York City
 

Donnerstag 12 Uhr, wir stehen am Airport Newark und heben die Hand für ein Taxi. Keine 45 Minuten später kommen wir in Manhattan an. Direkt vor unserer Unterkunft hält das klassisch gelbe Taxi. 75 $ Kostet die Fahrt vom Airport nach Upper Westside, das hätten wir mit der Bahn auch billiger haben können. Nach einem Transatlantik Flug von 8 Stunden war uns aber nicht danach, wir wollten schnell unser Gepäck los werden und die Stadt der Städte erkunden.

Wir hatten von Zuhause aus ein Apartment, nur einen Block vom Central Park entfernt, über die Reiseplattform www.roomorama.de gebucht. Dort angekommen, finden wir alles genau so vor wie im Portal von Roomorama aufgeführt. Die Besitzerin erklärt uns einige wenige Details was die Wohnung anbelangt und schon kann es in Richtung Central Park, Grand Central Station und Time Square los gehen. Das sind die Ziele für unseren ersten Nachmittag.

10 Minuten später haben wir eine der Top Sehenswürdigkeiten von New York bereits erreicht. Der Central Park liegt vor uns – voller Blütenpracht und bei herrlichem Sonnenschein. Im Übrigen, die Frühlingssonne ist uns das ganze Wochenende über treu geblieben. Bei Traumwetter und Temperaturen von 25 Grad durften wir zwischen den Wolkenkratzern unsere Zeit verbringen. Unsere Fotos bestätigen dies sehr eindrucksvoll !
Wenn man schon so nahe am Central Park wohnt, bietet sich gleich nach dem langen Flug ein ausgedehnter Spaziergang an. Der Central Park liegt Mitte April schon in voller Blüte. Was nicht verwundert, liegt New York doch auf einem Breitengrad wie Spanien oder Italien. Wir genießen die Sonne, die Bewegung und das eindrucksvolle Ambiente. Wir laufen am „Jacqueline Kennedy Onassis See“ vorbei immer in Richtung Time Square. Wo wir den späten Nachmittag verbringen. New York lohnt sich zu Fuß zu erkunden. Abends qualmt einen zwar die Schuhsohle und man ist kaputt, nur unter der Erde in der U-Bahn sieht man nichts von New York. Weitere Strecken legt man natürlich mit der Underground Bahn zurück, keine Frage.

Wie geplant erreichen wir am späten Nachmittag bereits den Time Square. Vorher schauen wir noch bei der Grand Central Station, der größten U-Bahnstation der Stadt vorbei. Wir sind überwältigt von der grandiosen Kulisse. Die Meisten kennen den Time Square sicherlich von der alljährlichen weltberühmten Silvester Party, hier feiert der New Yorker meist besondere Ereignisse. Was für ein Gewusel, Tausende von Menschen laufen wie Ameisen hektisch hin und her, dazwischen findet man Hunderte von gelbe Taxis. Wir sind angekommen, das ist zu 100% New York.

Wir sitzen auf einer Art Tribüne und genießen das Treiben. Wahnsinn was hier los ist – im Übrigen zu jeder Tageszeit. Apropos Tageszeit, so langsam macht sich die Zeitverschiebung und der lange Tag bemerkbar. Unser erster Tag hätte nicht besser laufen können, wir haben mehr gesehen und erlebt als gedacht. Gute Nacht.

Früh morgens, 6:30 Uhr, der Wecker klingelt. Wir wollen heute schon sehr früh am südlichsten Punkt von Manhattan stehen, um eine der ersten Fähren in Richtung Liberty Island zu bekommen. Gesagt getan. Gott sei Dank. Ohne Probleme geht es mit der U-Bahn Richtung South Ferry, an den Kartenschalter, durch die Sicherheitskontrolle auf die Fähre und im Handumdrehen stehen wir vor der Freiheitsstatue. Ich muss jetzt etwas aufpassen mit der Verteilung von „Superlativen“, würde ich bei den kommenden Sehenswürdigkeiten ein jedes Mal das niederschreiben was wir gesehen und empfunden haben, kommt es zu massenhaft Doppelungen. Von Kindesbeinen an kennt man das was es in New York zu erkunden gibt, umso beeindruckender ist es wenn man leibhaftig davor steht. Über Staten Island geht es zurück nach Manhattan. Was für ein Panorama, die komplette Skyline von Manhattan liegt vor uns – und das wie schon erwähnt bei traumhaft schönem Wetter.
Zurück auf dem Festland entdecken wir als erstes eine unglaublich lange Menschenschlange. Es hat sich wieder einmal bewahrheitet, „Der frühe Vogel fängt den Wurm“. Bis die alle auf Liberty Island ankommen vergehen Stunden – und wir können während dessen frohen Mutes die nächste Sehenswürdigkeit erkunden.

Am späten Vormittag sind wir am Ground Zero Memorial unterwegs, danach erkunden wir die Wallstreet, von dort aus laufen wir direkt zum Heliport am Pier 6 und starten unseren Hubschrauber Rundflug, welcher wie alles andere der absolute Hammer war. Zu guter Letzt steuern wir die Brooklyn Bridge an, überqueren diese und sind begeistert so viel an einem Tag erlebt zu haben. Am späten Nachmittag sind wir voll, Reizüberflutung pur, wir können nicht mehr. Endstation Apartment, für den Rest des Tages legen wir die Füße hoch. Gute Nacht.

Samstag Morgen, wir sind auf dem Weg das Empire State Building zu erklimmen. Hoch über der Stadt betreten wir die Aussichtsplattform des legendären Gebäudes. King Kong war im Übrigen auch schon hier. Hier müsste ich nun wieder mit der Auflistung der Superlativen beginnen. Die Aussicht ist grandios, Kilometer weit und bis zum Horizont ist einzig und alleine nur New York City zu erkennen.

Wir schlendern die 5th Avenue hinunter, vorbei an Prada, Louis Vuitton, einem der Trump Tower und einem beeindruckenden Apple Store. Vorbei am Rockefeller Plaza wo bei 25 Grad, T-Shirt und kurzer Hose Schlittschuh gelaufen wird. New York ist schon echt verrückt. Am Abend kommen wir hierher noch einmal zurück, um New York bei Nacht zu Bestaunen. Die Aussichtsplattform Top of the Rock ist hierfür ideal. Auch den Time Square sollte man bei Sonnenuntergang unbedingt besuchen. Die vielen Werbetafeln und hunderttausend Lichter sind schon beeindruckend. Kleiner Tipp, das „Planet Hollywood“ direkt am Time Square können mir empfehlen, wir haben dort gut gegessen und das Ambiente ist beeindruckend.

Am Tag darauf gehen wir es locker an. Frühstücken im Central Park ist angesagt, wir lassen die Seele baumeln und gehen am Bootshaus brunchen. Nachmittags fahren wir wieder nach South Ferry um die komplette Strecke vom südlichsten Punkt New Yorks bis hin zum Central Park zu erlaufen. Wichtig war uns dabei der Besuch von China Town, Little Italy und das Iron Flat Gebäude. Abends am Apartment angekommen sind wir fix und fertig, allerdings auch mit dem Wissen alles gesehen und erlebt zu haben was uns wichtig war.

An unserem letzten Tag haben wir genau das gemacht was in New York auf keinen Fall fehlen darf, wir waren Shoppen. Mit einer Hand voll Tüten geht es am Nachmittag zurück zum Airport. Wir treten die Heimreise an. Dienstag früh hat uns Deutschland wieder und wir sind voller Freude eine grandiose Reise erlebt zu haben. Nach ein paar Tagen Ruhe, sehen wir New York mit anderen Augen, wir haben uns ein wenig verliebt. Ich glaube wir werden die Stadt an der Ostküste der USA noch einmal besuchen …

 
© Jörg Jahn • post@world-pictures.de